Wirtschaftsförderung

Überbrückungshilfe III Plus

Seit dem 23.07.2021 können Erstanträge auf Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 gestellt werden. Informationen unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/07/20210723-ueberbrueckungshilfe-iii-plus-kann-ab-heute-beantragt-werden.html

20.05.2021

Härtefallhilfen - Ein Förderprogramm des Freistaates Thüringen

Die vom Land aufgelegten Corona-Härtefallhilfen gehen an den Start: Ab sofort können Thüringer Unternehmen, die trotz pandemiebedingt schwieriger wirtschaftlicher Lage keinen Zugang zu den regulären Hilfsprogrammen hatten, finanzielle Unterstützung aus dem Sonderprogramm des Bundes und des Landes beantragen. Die Antragstellung erfolgt zentral über die Plattform www.haertefallhilfen.de/thueringen.

 Eine Förderung aus dem Sonderprogramm Härtefallhilfen soll besondere pandemiebedingte wirtschaftliche Härten ausgleichen, die nach dem 1. März 2020 entstanden sind. Besondere Härten liegen dann vor, wenn ein Unternehmen in der Corona-Krise außerordentliche Belastungen zu tragen hat, die absehbar dessen wirtschaftliche Existenz gefährden – es zugleich aber die vorhandenen Fördermöglichkeiten von Bund und Land nicht in Anspruch nehmen kann. Das kann zum Beispiel der Fall sein bei

- atypischen Umsatzentwicklungen oder Saisongeschäften, aufgrund derer andere als die üblichen Vergleichszeiträume in Betracht gezogen werden müssen;

- Auseinanderfallen von Bestell- und Lieferzeiträumen;

- Nebenerwerbstätigkeit mit Gewerbeschein (soweit die Einkünfte aus dieser Tätigkeit im Jahr 2019 mindestens 30 Prozent der Gesamteinkünfte betrugen).

„Außergewöhnliche Belastungen“ liegen dann vor, wenn in dem Zeitraum, für den Härtefallhilfen beantragt werden, coronabedingte Umsatzeinbrüche von in der Regel mindestens 30 Prozent zu verzeichnen waren. Insgesamt sei die Förderrichtlinie jedoch bewusst offen formuliert worden, betont Wirtschaftsminister Tiefensee: „Damit sind wir ausreichend flexibel, um auch auf noch unbekannte oder unvorhersehbare Einzelfälle zu reagieren“.

 Richtlinie und Erläuterungen zu den Härtefallhilfen sind auf der Internetseite der Thüringer Aufbaubank unter www.aufbaubank.de/foerderprogramme/haertefallfonds abrufbar.

 Die Beantragung der Unterstützung erfolgt wie bei den regulären Wirtschaftshilfen über einen Steuerberater. Über die Härtefallanträge entscheidet eine Härtefallkommission, der jeweils ein Vertreter von Wirtschaftsministerium, Finanzministerium und Staatskanzlei sowie der Thüringer Aufbaubank angehören und die von Vertretern der Thüringer Kammern beraten wird. Die Finanzierung des Härtefallhilfen-Programms erfolgt zu gleichen Teilen durch Bund und Land – für Thüringen stellt der Bund knapp 20 Millionen Euro zur Verfügung, die vom Freistaat nach Bedarf kofinanziert werden müssen. Eine Antragstellung ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich. Grundsätzlich förderfähig sind Unternehmen mit Sitz in Thüringen; von der Förderung ausgenommen sind öffentliche Unternehmen und Unternehmen, die sich bereits vor dem 31.12.2019 in Schwierigkeiten befanden

27.01.2021

Hinweis auf ein Webinar an Gewerbetreibende, insbesondere Einzelhändler.

Innenstadt in der Krise: Best-Practices in der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat den innerstädtischen Strukturwandel deutlich beschleunigt. Sinkende Passantenfrequenzen, Lockdown bei innerstädtischen Dienstleistern und die Absage kultureller Events tragen hierzu bei und mindern den Erlebnismehrwert für Besucher.

Doch Händler wie Dienstleister erweisen sich in der Krise als kreativ und passen ihre Geschäftsmodelle an, etwa in Form neuer Marketing- oder Vertriebskonzepte.

Eine wichtige Rolle spielen außerdem die Standortkooperationen vor Ort: Werbegemeinschaften, Stadtmarketingvereine und regionale Institutionen erweisen sich als Krisenmanager und unterstützen durch gezielte Projekte.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zukunftsforum Handel bieten die IHK Heilbronn-Franken und die IHK Würzburg-Schweinfurt am 27. Januar 2021 ab 18:30 Uhr ein Webinar mit Best Practice-Beispielen zur Stärkung von Innenstädten an. In Praxisberichten und in offener Diskussion werden dabei unter anderem die digitale Sichtbarkeit von Innenstädten, Konzepten zur Liquiditätssicherung für Händler und Dienstleister, der sichere Stadtbesuch oder Möglichkeiten der Logistik im Endkundengeschäft aufgegriffen.

Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Händler und Dienstleister, Werbegemeinschaften, Stadtmarketingvereine, Kommunen und sonstige Interessierte.

Die Anmeldung für das Webinar ist unter folgendem Link möglich:  https://events.wuerzburg.ihk.de/webinarzukunftsforum 

Thüringer Aufbaubank als Anlaufstelle

Angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens haben die Bundesregierung und die 16 Länder zielgerichtete, zeitlich befristete Maßnahmen beschlossen, um die Infektionswelle zu brechen und die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren. Für bestimmte Branchen beinhaltet diese Entscheidung auch temporäre Schließungen.

Viele der betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen sind trotz staatlicher Hilfen noch wirtschaftlich geschwächt in Folge der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung im Frühjahr. Deshalb wird der Bund sie schnell und umfangreich unterstützen. Es werden daher kurzfristig sehr zielgerichtete Hilfen bereitgestellt, die über die bestehenden Unterstützungsprogramme deutlich hinausgehen.

Informationen hierzu finden Sie immer aktuell auf der Webseite der Thüringer Aufbaubank.

Die Wirtschaftsförderung informiert: Sondervermögen „Corona“

In der folgenden Übersicht finden Sie Informationen und entsprechende Weiterleitungen zu den Förderrichtlinien zur Verausgabung des Sondervermögens "Corona" im Freistaat.

Zur Webseite: https://corona.thueringen.de/sondervermoegen

Sachstände bei Mittelabfluss und Mittelbindung im Corona-Sondervermögen (Excel-Dokument)

https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Corona-Kredithttps://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Ueberbrueckungshilfe

Wirtschaft

Die Förderrichtlinien sind unter nachfolgenden Internet Links zu finden:

Thüringer Aufbaubank: Thüringer Konsolidierungsfonds für kleine und mittlere Unternehmen

Thüringer Aufbaubank: Ergänzungsprogramm Corona 800-Kredit für kleine und mittlere Unternehmen

Thüringer Aufbaubank: Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW)

Thüringer Aufbaubank: Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Eine Antragstellung im Rahmen der Förderrichtlinie zur Soforthilfe Corona ist seit dem 31. Mai 2020 nicht mehr möglich. Die Auszahlungen endeten zum 31. Juli 2020. Für die Soforthilfe gibt es auf der Seite der Thüringer Aufbaubank keine Webseite mehr, da das Programm ausgelaufen ist.

Informationen des Bundes

Die Wirtschaftsförderung informiert: Corona-Überbrückungshilfe des Bundes gestartet

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de ist gestartet.

Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, können sich auf der Seite registrieren, um danach die Anträge online zu stellen.
Die Antragstellung erfolgt über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in einem sicheren und vollständig digitalisierten Verfahren."
Die Hilfe muss nicht zurückgezahlt werden.

Wer kann wo einen Antrag stellen?

1. Antragsberechtigte: sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren und ihr Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Auch Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können einen Antrag stellen, wenn sie die Programmvoraussetzungen erfüllen. Gleiches gilt für gemeinnützige Unternehmen und Einrichtungen.
Durch die Bezugnahme auf den Wirtschaftsstabilisierungsfonds wird gewährleistet, dass mittelständische Unternehmen ohne Begrenzung der Zahl der Beschäftigten Überbrückungshilfe beantragen können, soweit ihr Umsatznicht 50 Mio. Euro bzw. ihre Bilanzsumme nicht 43 Mio. Euro übersteigen.

2. Umfang der Überbrückungshilfe: Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die Corona-bedingt in den Monaten Juni bis August erhebliche Umsatzausfälle erleiden. Durch Zahlungen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten soll ihre wirtschaftliche Existenz gesichert werden.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

- 80% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzrückgang,
- 50% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 50% und 70%,
- 40% der Fixkosten bei Umsatzrückgang zwischen 40% und unter 50% im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Liste der förderfähigen Fixkosten erfasst unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern. Personalaufwendungen für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können in Höhe einer Pauschale von 10 % der Fixkosten geltend gemacht werden. Um den branchenspezifischen Besonderheiten der Reisebranche Rechnung zu tragen, können Reisebüros auch Provisionsausfälle bei Corona-bedingt stornierten Reisen geltend machen. Ein Unternehmerlohn wird nicht erstattet.

Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate. In begründeten Ausnahmefällen können die maximalen Erstattungsbeträge für Kleinunternehmen überschritten werden.

3. Antragstellung und Nachweise: Die Antragstellung wird in einem digitalen Verfahren ausschließlich von einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer durchgeführt. Die Kosten dafür können ebenfalls im Rahmen der Überbrückungshilfe anteilig geltend gemacht werden. Der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer prüft im Rahmen der Antragstellung die geltend gemachten Umsatzeinbrüche und die fixen Kosten.
Sofern der beantragte Betrag der Überbrückungshilfe nicht höher als 15.000 Euro für drei Monate ist, kann der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer eine vereinfachte Plausibilitätsprüfung vornehmen.
Trotzdem sollten Antragsteller, die nur sehr geringe betriebliche Fixkosten haben, prüfen, ob sich für sie die Beauftragung eines Steuerberaters, Wirtschaftsprüfers oder vereidigten Buchprüfers tatsächlich lohnt.

4. Auszahlung über die Länder: Die Länder haben die Umsetzung und

Auszahlung der Hilfen übernommen.

5. Antrags- und Auszahlungsfrist. Anträge sind bis spätestens 31. August 2020

bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen.

6. Verhältnis zu anderen Hilfen: Das Überbrückungshilfeprogramm schließt zeitlich an das Soforthilfeprogramm der Bundesregierung an. Unternehmen, die die Soforthilfe des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen haben, aber weiter von Umsatzausfällen im oben genannten Umfang betroffen sind, sind erneut antragsberechtigt. Allerdings erfolgt bei Überschneidung der Förderzeiträume von Soforthilfe und Überbrückungshilfe eine anteilige Anrechnung der Soforthilfe auf die Überbrückungshilfe.

29.06.2020

Die Wirtschaftsförderung informiert über den „ThEx AWARD - Thüringer Gründerpreis 2020“

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,liebe Gründerinnen und Gründer,

für den Thüringer Gründerpreis können gern Bewerbungen/Vorschläge abgegeben werden.

Alle Ideengeber, Durchstarter und Nachfolger rufe ich auf, sich für den ThEx Award zu bewerben.

Die Bewerbung ist bis 09. September 2020 möglich.

Alle Infos zum Wettbewerb sowie die Bewerbungsformulare finden Sie unter:

www.thex-award.de für die Kategorien:

  • Ideenhaber
  • Durchstarter
  • Nachfolge

Der ThEx Award ist eine Auszeichnung für Thüringer Unternehmerinnen und Unternehmer. Im Rahmen des Wettbewerbs werden herausragende Ideen und Leistungen von Unternehmerinnen/Unternehmern, besonderes Engagement und erfolgreich umgesetzte Unternehmensnachfolge gewürdigt.

Am 14.10.2020 werden in einer Jurysitzung die besten 10 Einreichungen ermittelt und am 19.11.2020 erfolgt dann die Prämierung im Rahmen des Thüringer Gründertages.

Flyer zum Award: Flyer ThEx AWARD

Nur Mut und ran an die Bewerbung. Hierzu wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

Carmen Herbig
Wirtschaftsförderung Stadt Schmölln

Die Wirtschaftsförderung informiert weiter:

 

Die Thüringer Stärken liegen im verarbeitenden und industriellen Sektor. Auf Grund der weltweiten Verwerfungen geraten auch die Lieferketten der Thüringer Produzenten zunehmend unter Stress, so dass zusätzlich Marktanteile, Umsätze und Arbeitsplätze gefährdet werden. Daher bieten wir Ihnen die Nutzung von Local Sourcing unterstützend an.

Local Sourcing ist ein Selbstbedienungsangebot für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und der Industrienahen Dienstleistungen. Diese Datenbank wird uns von der LEG Thüringen zur Verfügung gestellt und verschafft einen Überblick über

  • Produkte/Dienstleistungen
  • Technologische Fähigkeiten
  • Absatzgebiete
  • Netzwerke

Mit Hilfe dieser Datenbank finden Sie Lösungsansätze für drohende Lieferausfälle und sie dient der Sicherung von Arbeitsplätzen.

Zur Datenbank: https://www.leg-thueringen.de/local-sourcing

Die Wirtschaftsförderung informiert:

Gründerland Thüringen mit neuem Beratungsangebot und dem Ziel: In 100 Tagen von der Idee zum ersten Kunden

Schneller von der Geschäftsidee zur Unternehmensgründung: Das ist das Anliegen des neuen Coaching- und Beratungsprogramms #FastForward im Rahmen der Existenzgründerinitiativen ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur. Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee gab heute (17.06.2020) den Startschuss für das neue Unterstützungsangebot. Ziel von #FastForward ist es, Gründungsvorhaben innerhalb von 100 Tagen zur Marktreife zu bringen. Bewerben können sich Thüringerinnen und Thüringer, die eine unternehmerische Idee verwirklichen möchten.

"Thüringen liegt bei der Qualität von Existenzgründungen seit Jahren bundesweit mit an der Spitze", sagte Tiefensee. Gründungen seien im Freistaat besonders nachhaltig, häufiger als im Bundesdurchschnitt in High-Tech-Bereichen (Hoch- und Spitzentechnologie) angesiedelt und gingen öfter gleich mit mehreren Beschäftigten an den Start. "Damit dieser Trend sich fortsetzt und großartige Ideen nicht in den Schubladen verstauben, bietet Thüringen jetzt mit #FastForward einen zusätzlichen 'Gründungsbeschleuniger' an", so der Wirtschaftsminister. Dabei sei das Programm grundsätzlich digital aufgesetzt. "Damit greift es auch Erfahrungen aus der aktuellen coronabedingten Situation auf, in der sich sehr deutlich gezeigt hat, dass die Digitalisierung aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken ist."

Das Programm #FastForward bündelt die Maßnahmen der Projekte ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur - die allesamt unter dem Dach des Thüringer Zentrums für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) gebündelt sind - sowie gründerorientierte Angebote der Erfurter Wirtschaftsförderung und des RKW-Kompetenzzentrums. Inhaltliche Programmpunkte sind u.a. die Diskussion der Gründungsidee im Hinblick auf potenzielle Kunden, das Schreiben des Businessplans und die Klärung von Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem erfahren die potentiellen Gründerinnen und Gründer Unterstützung bei der Prototypentwicklung und dem Vermarktungskonzept. Dafür belegen sie thematisch aufbauende Webinare, führen im Rahmen der Gründungsbegleitung engmaschige Feedbackgespräche und reflektieren ihre Situation mit engagierten Mentoren aus der Thüringer Unternehmenslandschaft.

Am Ende des 100-Tage-Programms besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse im Erfurter Pop-up-Store zu präsentieren. Mit dem Pop-up-Store steht in der Thüringer Landeshauptstadt eine Erprobungsmöglichkeit für Existenzgründer und Start-ups auf dem lokalen Markt zur Verfügung. Jungunternehmen können ihre Geschäftsidee im Ladenraum im Erdgeschoss des Gebäudes Fischmarkt 11 im Rahmen einer Kurzzeitvermietung testen.

Bewerbung und Ablauf

#FastForward ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei und virtuell angelegt - Entfernungen sollen keine Rolle spielen. Vorzugsweise angesprochen sind motivierte, aufgeschlossene und mutige Unternehmer/innentypen, deren Ideen sich realistisch in dem Zeitraum umsetzen lassen. Sie sollten zudem über eine gewisse Liquidität verfügen, um Prototypen bzw. erste Kleinserien ihres Vorhabens während des Programms vorzufinanzieren.

Bewerbungsschluss für die Teilnahme an der ersten Runde von #FastForward ist der 7. Juli 2020. Anmeldungen werden über das Formular auf der Website programm-fastforward.de registriert. Die finale Auswahl der 20 zugelassenen Kandidatinnen und Kandidaten wird zeitnah über die beteiligten Initiatoren vorgenommen. Offizieller Programmstart ist der 17. Juli. Inwiefern #FastForward tatsächlich Bewegung in Gründungsvorhaben bringen kann, zeigt sich Ende Oktober. Dann haben die ersten Absolventen "Thüringens virtuelle Masterclass" absolviert und sollten nach 100 Tagen intensiver Auseinandersetzung mit dem Gründungsvorhaben erste Kunden vorweisen können.

Hintergrund: ThEx Mentoring, ThEx Enterprise und ThEx Mikrofinanzagentur

ThEx Mentoring unterstützt Gründer bei der Suche nach passenden Mentoren, knüpft Kontakte in die Wirtschaft, organisiert begleitende Veranstaltungen. Dauer, Umfang und Schwerpunkte der Mentoring-Partnerschaft werden individuell zwischen Mentor und Jungunternehmer vereinbart.

ThEx Enterprise legt seinen Schwerpunkt auf die individuelle, an der Person und dem Sozialraum ausgerichtete Begleitung von Gründungsinteressierten in der Vorgründungs- und Startphase. Insbesondere Gründungsinteressierte, die einen höheren Unterstützungsbedarf haben und für die die marktüblichen Angebote nicht ausreichend sind stehen im Fokus des Projekts.

Die ThEx Mikrofinanzagentur bietet Existenzgründern und jungen Unternehmen begleitende Beratung bei ihren Finanzierungsvorhaben. Dazu zählen die Qualifizierung rund um das Thema Finanzierung sowie Informationen zu klassischen und alternativen Finanzierungsmöglichkeiten.

Die genannten Projekte werden durch den Freistaat Thüringen im Zeitraum 2015 - 2021 mit insgesamt 9,15 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Alle Rechte vorbehalten. Design @ Nico Herbig. Website http://www.Nico-Herbig.de.
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