
Zusammen bringen sie es auf 68 Jahre kommunale Verantwortung: Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes Altenburger Land sind am 9. September Klaus Hermann, Bürgermeister der Gemeinde Treben, und Rolf Hermann, Bürgermeister der Gemeinde Löbichau, für ihr jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden.
Zusammen bringen sie es auf 68 Jahre kommunale Verantwortung: Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Gemeinde- und Städtebundes Altenburger Land sind am 9. September Klaus Hermann, Bürgermeister der Gemeinde Treben, und Rolf Hermann, Bürgermeister der Gemeinde Löbichau, für ihr jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet worden.
Klaus Hermann steht seit 1994 an der Spitze der Gemeinde Treben. Für 32 Jahre ehrenamtliches Bürgermeisteramt erhielt er die Große Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen mit Ehrennadel in Gold. In seiner Amtszeit hat er die Entwicklung Trebens entscheidend mitgeprägt. Besonders verbunden ist sein Wirken mit der Entwicklung des Rittergutes Treben zu einem Ort für Kultur, Begegnung und Gemeinschaft. Auch bei den schweren Hochwasserereignissen von 2002 und 2013 übernahm er Verantwortung. Der Aufbau und die Weiterentwicklung der Wasserwehr sind ein sichtbares Ergebnis seines Einsatzes.
Noch länger im Amt ist Rolf Hermann: Seit 1990 ist er ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Löbichau. Für 36 Jahre kommunales Engagement wurde er mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille in Bronze und der Großen Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen geehrt. Zu den prägenden Projekten seiner Amtszeit gehören insbesondere die Entwicklung des Gewerbegebietes Beerwalde, die Ansiedlung von Unternehmen und damit die Stärkung des Wirtschaftsstandortes sowie die Entwicklung des Schlosses Löbichau mit Schlosspark. Auch bei Infrastruktur und Breitbandausbau setzte Hermann wichtige Impulse.
„68 Jahre Bürgermeisteramt – das ist nicht nur eine beeindruckende Zahl, sondern ein Stück lebendige Kommunalgeschichte. Klaus Hermann und Rolf Hermann haben ihre Gemeinden durch tiefgreifende Veränderungen begleitet und dabei immer wieder Verantwortung übernommen. Sie haben nicht nur Sitzungen geleitet, sondern ihre Gemeinden gestaltet, Krisen bewältigt und Projekte über viele Jahre beharrlich vorangetrieben“, würdigte Sven Schrade, Vorsitzender des Gemeinde- und Städtebundes Altenburger Land, die beiden Geehrten.
Beide Auszeichnungen seien deshalb weit mehr als eine Würdigung der Dauer ihrer Amtszeiten, so Schrade: „Kommunalpolitik braucht einen langen Atem. Beide haben gezeigt, was es bedeutet, über Jahrzehnte für eine Gemeinde einzustehen – mit Beharrlichkeit, Verlässlichkeit und einer großen Verbundenheit zu den Menschen vor Ort. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank.“
Mit den Ehrungen würdigte der Gemeinde- und Städtebund Thüringen das außergewöhnlich lange ehrenamtliche Engagement der beiden Bürgermeister für ihre Gemeinden und die kommunale Selbstverwaltung.
