Jungunternehmer-Stammtisch: Gemeinsam über die Zukunft von Schmölln und der Region diskutiert

Jungunternehmer-Stammtisch im Knopfmuseum

Mehr als zehn Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung zum jüngsten Jungunternehmer-Stammtisch der Stadt Schmölln. Im Mittelpunkt stand dieses Mal die Frage, wie sich Schmölln und die Region in den kommenden Jahren entwickeln können und welche Rahmenbedingungen es braucht, um als Standort für junge Menschen, Familien und Gründerinnen und Gründer attraktiv zu bleiben.

Mehr als zehn Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung zum jüngsten Jungunternehmer-Stammtisch der Stadt Schmölln. Im Mittelpunkt stand dieses Mal die Frage, wie sich Schmölln und die Region in den kommenden Jahren entwickeln können und welche Rahmenbedingungen es braucht, um als Standort für junge Menschen, Familien und Gründerinnen und Gründer attraktiv zu bleiben.

In einem offenen und sehr konstruktiven Austausch wurden zahlreiche Themen diskutiert. Welche Anreize kann die Stadt schaffen, um junge Familien für Schmölln zu gewinnen? Was braucht es, damit sich Gründerinnen und Gründer bewusst für die Region entscheiden? Und wie können Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft auf aktuelle Entwicklungen reagieren?

Dabei wurde auch der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Industriestandortes Schmölln gerichtet. Eine zentrale Frage war, wie die industrielle Wertschöpfung langfristig breiter aufgestellt werden kann. Schmölln soll auch in Zukunft ein starker Industriestandort bleiben – gleichzeitig wurde deutlich, dass die Stadt nicht von einer einzelnen Branche, einem einzelnen Konzern oder einer bestimmten Technologie abhängig sein sollte. Gerade mit Blick auf die Veränderungen in der Automobilindustrie gewinnt die Frage nach einer stärkeren Diversifizierung an Bedeutung.

Auch die zukünftige Gewerbeflächenpolitik wurde thematisiert. Dabei ging es um die Frage, wie vorhandene Flächen besser genutzt und weiterentwickelt werden können, bevor neue Flächen ausgewiesen werden. Statt eines möglichst hohen Flächenverbrauchs soll der Fokus stärker auf Qualität, Nachverdichtung und der Entwicklung bereits genutzter oder brachliegender Gewerbestandorte liegen. Der Grundgedanke „Brownfield before Greenfield“ beschreibt dabei einen möglichen Ansatz für die zukünftige Standortentwicklung.

Auch die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz, zunehmender Preisdruck sowie Herausforderungen im Bereich Bildung und Fachkräfte wurden angesprochen. Dabei ging es nicht nur darum, Probleme zu benennen, sondern gemeinsam mögliche Lösungsansätze und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

„Der Jungunternehmer-Stammtisch zeigt, dass wir in Schmölln Menschen haben, die nicht nur über die Zukunft unserer Stadt sprechen wollen, sondern sich aktiv Gedanken darüber machen, wie wir sie gestalten können. Der offene Austausch und die unterschiedlichen Perspektiven sind dabei besonders wertvoll. Genau solche Formate brauchen wir, wenn wir gemeinsam gute Lösungen für Schmölln und unsere Region entwickeln wollen“, betont Bürgermeister Sven Schrade.

Die Diskussionen sollen nicht mit dem Ende des Abends abgeschlossen sein. Vielmehr sollen einzelne Fragestellungen weiter vertieft und konkrete Ansätze entwickelt werden. Auch die Idee einer Befragung soll weiterverfolgt werden. Ziel ist es, sowohl innerhalb der Unternehmerschaft als auch bei den Bürgerinnen und Bürgern besser zu erkennen, welche Herausforderungen und Wünsche tatsächlich bestehen und wo Handlungsbedarf gesehen wird.

„Wir haben an diesem Abend gemerkt, wie viele unterschiedliche Themen die Unternehmerinnen und Unternehmer beschäftigen und wie viele Ideen in der Runde vorhanden sind. Der Stammtisch lebt genau davon, dass man Fragen gemeinsam weiterdenkt und auch einmal über den eigenen Unternehmensalltag hinausblickt“, so die Wirtschaftsförderung der Stadt Schmölln, Julia Waldmann.

Mit dem Wirtschaftsempfang der Stadt am 24. November 2026 steht zunächst ein weiterer wichtiger Termin für die Schmöllner Unternehmerschaft an. Im Frühjahr 2027 soll der Jungunternehmer-Stammtisch anschließend wieder fortgesetzt werden und den begonnenen Austausch weiterführen.

Ein besonderer Dank gilt dem Knopfmuseum Schmölln für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie allen Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich mit ihren Erfahrungen, Fragen und Ideen aktiv in den Abend eingebracht haben.