Noch länger zu sehen: „Märchenhaft geschnitten“

Märchenhaft geschnitten - Cover Einladung

Verlängerung der Ausstellung bis zum 02. Oktober

Die Resonanz auf die Ausstellung „Märchenhaft geschnitten“ ist groß – deshalb bleibt sie länger als ursprünglich geplant in der Rathausgalerie zu sehen. Aufgrund des hohen Andrangs und des großen Interesses hat sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Freundeskreis Scherenschnitt dazu entschieden, die Ausstellung bis zum 2. Oktober 2026 zu verlängern.

In der inzwischen als „Luise-Neupert-Saal“ bezeichneten Rathausgalerie sind Werke von Luise Neupert sowie von ehemaligen und heutigen Mitgliedern des Freundeskreises Scherenschnitt zu entdecken. Wer die Ausstellung bisher noch nicht besucht hat oder noch einmal in die filigrane Welt der Scherenschnittkunst eintauchen möchte, hat damit noch etwas länger Gelegenheit dazu.

Weitere Möglichkeiten, Luise Neupert zu entdecken

Auch an anderen Orten wird das Leben und künstlerische Schaffen von Luise Neupert weiterhin gewürdigt.

Im Museum Burg Posterstein ist noch bis zum 15. November 2026 die Ausstellung „Mehr als Schwarz und Weiß – Nackte Nymphen und scharfe Schnitte“ zu sehen.

Am Freitag, 9. Oktober 2026, findet dort ab 17 Uhr außerdem ein besonderer „Luise-Neupert-Abend“ statt. Der Abend beginnt mit einer exklusiven Führung durch die Sonderschau. Anschließend gibt es ein Zeitzeugengespräch mit Publikumsgespräch. Gezeigt wird zudem der rund 30-minütige Dokumentarfilm, den TV-Journalist Gunther Auer über Luise Neupert zusammengestellt hat. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Der Eintritt ist frei. Für die bessere Planung wird um Voranmeldung im Museum Burg Posterstein gebeten.

Luise Neupert im Museum Lyonel Feininger in Quedlinburg

Auch im Museum Lyonel Feininger in Quedlinburg ist Luise Neupert aktuell vertreten. Die Ausstellung „Frauen sind …!“ ist noch bis zum 11. Januar 2027 zu sehen und widmet sich ausschließlich Werken von Künstlerinnen, die Frauen darstellen – von Frauenfiguren und Frauenkörpern bis hin zu Frauenbildern, inneren Zuständen und äußeren Rollen.

Im Mittelpunkt stehen die Künstlerinnen Grita Götze, Kat Menschik, Kerstin Grimm, Tanja Pohl und Luise Neupert. Die Ausstellung lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven darauf zu entdecken, wie Frauen gesehen, interpretiert und dargestellt werden.

Für das zur Ausstellung erscheinende Buch steuerte Marlene Hofmann vom Museum Burg Posterstein einen Beitrag bei.

Damit bietet sich auch über das Jubiläumsjahr hinaus an verschiedenen Orten die Gelegenheit, Luise Neupert und ihr vielseitiges künstlerisches Schaffen neu oder wiederzuentdecken.